Vorbesprechung über die Maurerarbeiten

20.09.2012 In der frühen Morgensonne kamen Statiker, Handwerker und Vorstand zur Beratung über die Ausführung der Mauern an Nord und Ostseite der Alten Kate zusammen.


(v.l.) Der Denkmalpfleger Herr Günter, Dr. Bürkner, J.Gripp, W.Broocks und H.-G. Ihme auf der Ostseite der Alten Kate.
Zwischen dem Bodenfundament und der Mauerplatte unter dem Reet werden die „halbsteinigen“ Mauern gezogen. Die Mauersteine sind dabei in Längsrichtung vermauert. Bindung erhalten sie zu den vier Stahlstützen auf der Ostseite mittels Edelstahl-Verbindern. Auf der Nordseite erhalten sie die Steifigkeit durch die drei Pfeiler unter der Mauerplatte, die ebenfalls ummauert werden. Verwendet wird als traditioneller Mörtel Muschelkalk, von dem wir aus Hamburg eine ganze Palette geholt haben. Geschützt müssen die Mauern deshalb besonders vor Niederschlägen und Frost bis der Mörtel abgebunden hat, also fest ist. Weiter ging es mit der Festlegung über Verbund, Fugenbreite und Anzahl der Schichten, Lage und Anzahl der Fenster wie auch Isolierung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

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