Allgemein
Erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahl
Mit jetzt über einhundert Mitgliedern hat sich die Zahl der Freunde der Alten Kate positiv entwickelt. In den letzten Tagen konnte das 105. und 106. Mitglied für die alte Kate gewonnen werden. Wir freuen uns sehr jedes neue Mitglied, ob nun passiv oder aktiv. Mit dem geringen Jahresbeitrag von 12,00Euro ist man dabei. Herzliches Willkommen!
Nachdem die Grundsicherung der Alten Kate durch das stählerne Korsett erfolgte und auch das Reetdach saniert werden konnte, sind schon wieder neue Aufgaben ins Auge gefasst. Dazu werden Gelder gesammelt und beantragt. Die Mauern, (mit ca. 30Metern Länge) an Nord- und Ostseite sollen mit entsprechenden Fundamenten bis unter das Dach hochgezogen werden. Ein Zukauf von Steinen, Stahlbewehrung, Kies, Zement und Mörtel , wie auch von gusseisernen Fenstern, wird nötig sein. Wer mit tatkräftiger Unterstützung helfen möchte oder aber durch eine Spende unserem gemeinsamen Ziel dienen will, ist gerne eingeladen.
Hier noch einmal unser Spendenkonto:
Volksbank Raiffeisenbank IZ, BLZ 22290031 Konto 6 274 900
Infos über Mithilfe beim Bau an der Alten Kate unter EMail an: guenther.struck@gmx.de
Der letzte Rest verschwindet…
Eine Stubbenfräse leistete ganze Arbeit.
Nach der Vorarbeit, dem Freilegen des Baumstumpfes unserer alten Kastanie, benötigte das Fräswerk nur wenige Minuten um die letzten Spuren der Rosskastanie zu beseitigen. Die Reste werden in der Alten Kate als nicht staubender Bodenbelag dienen.
Wie nebenbei wurde auch ein zweiter Kontrollschacht für Abwasser beim Ausschachten mit freigelegt.
Bilder von den Reetdacharbeiten
Auf der Ostseite. Die Witterungsschutzplane wird hoch gerollt, das alte Reet herab gezogen. . . . . . Jetzt können neue Dachlatten aufgenagelt werden. . . . . . . Schon werden Reetgarben auf die Dachfläche aufgelegt. . . . … Weiterlesen
Das Reetdach ist vollendet

Stolz und Freude bei allen Mitgliedern und dem Vorstand über das schöne Dach.

Beginn der Arbeiten am Reetdach Anfang Dezember, Fertigstellung am Freitag, 02.03.2012. Die gute Witterung seit Ende der starken Fröste im Februar und die geschlossene “Manpower” von acht Männern der Reetdachdeckerei Otto Meier aus Kellinghusen trieben die Arbeiten so gut voran, dass die Dachrestaurierung zum Wochenende abgeschlossen werden konnte.
Die letzte Tätigkeit, das Anbringen der sogenannten Uhlenflucht, (das sind die hölzernen Giebelflächen an Nord- und Südseite mit dem herzförmigen Ausschnitt, (s.Bild)), erfolgte am Schlusstag.
Dorfbewohner und Besucher der Gaststätte “Unter den Linden” äußerten sich durchgehend beeindruckt, hatte man das alte Bild des maroden Daches aus den letzten Jahren noch vor dem geistigen Auge.
Unser Lob und Dank gilt allen Kräften die diesen Restaurierungsschritt mit vorangetrieben haben: den Arbeitern, Helfern und Spendern!
Reetdach-Eindeckung auf der Ostseite begonnen
Freitag,17.02.2012 
Es ist schon eine Freude den Reetdachdeckern zuzusehen. Es wächst das Dach mit jedem Tag der Fertigstellung entgegen. Kein Wunder, mit acht Männern an der Arbeit ist jeden Tag ein deutlicher Fortschritt zu sehen. Vier Dachdecker auf der Ost- oder Traufenseite, zwei weitere auf der Nordseite zum Eindecken und zwei der Leute um die Reetgarben durch Zuwurf anzugeben. Von innen nicht weniger angenehm: das durch das Reet gedämpfte Geräusch der Reetdecker beim Schlagen des Reetes. Es weckt in uns die Gewissheit, dass wieder ein großer Schritt auf dem langen Weg zur Sanierung der Alten Kate geschaffen wird.
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Montag, 13.02.2012 Weiter geht’s…
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Freitag, 3.02.2012
Überrascht schauten wir von der Arbeit auf, als ein Werkstattwagen der Fa. Meier vor der Alten Kate einbog.
Die Dachdecker – mit fünf Mann rückten sie an, begannen unverzüglich an der Ostseite auf Leitern die Witterungsschutzplane über dem alten Reet zu lösen. Man schleppte Gerüstteile heran, um dann darauf die Arbeiten vom vergangenen Jahr weiterzuführen. “Bei offenem Wetter wird auch gearbeitet, dick eingepackt im Sonnenschein auf der Ostseite tätig zu sein, ist eher angenehm”, erklärten sie. Schon bald flog das alte Reet, mit ihm der Staub von Jahrhunderten und alte Dachlatten nach unten. Neue Dachlatten wurden auf alte und neue Sparren aufgenagelt. Nachdem die Sonne am Nachmittag Richtung Westen schwenkte, wurde es bitter kalt zumal auch leichter Wind die gefühlte Temperatur absinken ließ. Da zog man die Plane über die neuen Latten und ging es ins Wochenende mit dem Versprechen: “Montag geht’s weiter!”
Der Baum fällt
Donnerstag, 2.02.2012. 
10.00Uhr (links)
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13.00Uhr (rechts)
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Gut 25 Meter hoch, bei einem Stammdurchmesser von etwa 1 Meter und über 100 Jahre alt wurde die Rosskastanie an der Alten Kate. Heute klangen für sie mit dem Kreischen der Motorsäge die letzten Stunden ein. Mit Kran, Hebebühne und einem riesigen Schredder waren die Männer angerückt, um unseren Baum abzunehmen. In nicht mehr als drei Stunden war es mit der Rosskastanie vorbei. Jetzt warten ihre Reste auf die Umwandlung in wärmendes Feuer für Kaminbesitzer. Geschredderte Zweige und Äste werden als Bodenbelag für den Scheunenteil in der Alten Kate genutzt.
Abschied von der Kastanie

In wenigen Tagen wird die riesige Kastanie an der Alten Kate gefällt. 
Das Straßenbild der Oberstraße bei der Alten Kate ist eigentlich nicht vorstellbar ohne die das Reetgebäude überragende hohe Kastanie. Das reiche grüne Laub, die Kerzen in der Blüte… Und gerade jetzt, wo es sich anschickt mit der Renovierung der Alten Kate wieder ein lohnenswerter Anblick zu werden! Allen Freunden der Alten Kate wird damit etwas sehr fehlen.
Im Bild: 7. Mai 2004 – mein Freund der Baum…
Miniermotten-, Pilz- und Virenbefall diagnostizierte der Gutachter bei unserer schönen alten Kastanie.
Eine baumchirurgische Maßnahme ist bei dem fortgeschrittenen Befall nicht mehr möglich. Und bevor Schlimmeres passiert, nämlich Äste herabbrechen, wo auch Schul- und Kindergartenwege vor der Alten Kate führen oder der Straßenverkehr beeinträchtigt wird, muss der Baum abgenommen werden.
Bild: Im Schnitt zeigt sich der Schaden (4.02.2012)
Neben der vom Kreis auferlegten Genehmigungsgebühr haben wir als Kompensation zwei neue Bäume zu pflanzen. Art: Bergahorn, Rotbuche Stieleiche oder Winterlinde mit einem Stammumfang von 14-16 cm, gesund, gerade gewachsen, gut ausgebildeter Krone…(und was der Auflagen sonst noch mehr sind.)
Dicke “Bretter” bohren
Zwar nicht dicke Bretter jedoch noch dickere Sparren sind zu bohren in der Alten Kate.
Für die Windrispenauskreuzung, die in Form von 16mm starken Rundstahl ausgeführt wird, werden die Altsparren gemäß der diagonalen Verspannung durchbohrt. Die Rundeisen werden in die Dachflächen so eingebaut, dass sie unten an den Stahlträgern des ersten Gebindes befestigt werden und mit dem oberen Ende am Gebinde des letzten Stahlträgers im Dachfirst verspannt. Alle zwischen liegenden Träger werden ebenfalls mit den Rundeisen verbunden. So bildet die Auskreuzung der beiden Dachflächen vier Diagonale.
Dazu haben wir uns einen großen Schalbohrer besorgt, lang genug um die Hozsparren im spitzen Winkel mit Löchern zu versehen. Mit einem zehn mm Bohrer wird vorgebohrt, dabei muß ein Mann darauf achten, dass die Richtung stimmt. Dann wird der große Bohrer eingespannt. Er kann durch die Vorbohrung etwas in der Richtung geführt werden und läuft deshalb nicht so schnell aus der Bahn. Mühe bereitet der Bohrmaschine diese Arbeit. Sie kann ohne sonderlichen Kraftaufwand zum Stillstand gebracht werden. Die Kunst aber ist, den Bohrer mit gleichmäßigem Vortrieb am laufen zu halten.
Mittwoch, 4.01.2012. Während die Reetdachdecker noch auf besseres Wetter warten, wird unter dem Neuen Reetdach weitergearbeitet.
Die fertige, reetgedeckte Unterseite des Daches wurde von vorstehenden Reethalmen und Reetblühten befreit. Diese Arbeit erfordert einiges an nahezu artistischer Beweglichkeit. Ob auf dem höchsten Gerüst, auf schwankenden Planken oder der Leiter. Und laufend muß der Arbeitplatz weiterverlegt werden.
Bild: Florian Struck bei der Arbeit unter dem Dachfirst.
