Presseecho:…………………………………………………………………. Neue Ziegelsteine für alte Kate

Die Arbeiten an der „Alten Kate“ in Oelixdorf schreiten voran.
Norddeutsche Rundschau vom 25.11.2013.

Sichtbar wird der Baufortschritt an dem historischen Gebäude aus dem Jahre 1671 an neu abgeschlossenen Maßnahmen: Die Nordwand des Gebäudes ist mit Originalsteinen aus dem östlichen und nördlichen Gebäudeteil in den alten Zustand versetzt worden. Ein neues Bild bietet seit vergangenen Jahr auch die aufgemauerte Ostwand. Weil aber originaler Klinker nicht mehr ausreichend vorhanden war, wurde sie mit entsprechenden Steinen aus dem Ziegelwerk Glückstadt erstellt.

Hans Georg Ihme vor der bereits fertig gestellten Nordwand.

„Zu sehen ist zwar, dass die Steine neu sind, doch alte und neue Verblendung sind in Größe und Farbton optimal aufeinander abgestimmt“, sagte Hans Georg Ihme. Er und andere Mitglieder der 2005 gegründeten gemeinnützigen Organisation kümmern sich mit Nachdruck darum, dass das älteste Gebäude im Ort denkmalgerecht wiederhergestellt wird und so vor dem Verfall geschützt wird. Es wurde vor nunmehr 342 Jahren als Fachwerkscheune mit Reetdach in Ständerbauweise errichtet. Fast zwei Jahrhunderte später, im Jahre 1860, erfolgte innerhalb des Hauses ein Um- und Ausbau zur teilweisen Bewohnung.

Nach Abschluss der Maurerarbeiten an Nord- und Ostwand, die sich 2012 über den Sommer und den Herbst hinzogen, planten die Verantwortlichen im Verein weiter. Nun ging es für sie darum, die Voraussetzungen zu schaffen, dass auf der West- und auf der Südseite des Gebäudes jeweils ein Fach-Mauerwerk im alten Stil errichtet werden kann. Hans Georg Ihme: „Dazu war es erforderlich, auf der Westseite ein neues Fundament von rund 30 Metern Länge zu schütten, um darauf Feldsteine zu legen, die das Fach-Mauerwerk tragen sollen.“

In diesen Tagen geht es nun darum, ein bereits im Abbund vorgefertigtes Fachwerk mit Hilfe von V4A-Stahl-Injektionsankern mit dem Fundament so zu befestigen, dass die Alte Kate Oelixdorf sicher steht. „Damit und durch das innen stehende Stahlgerüst ist die Standfestigkeit des Gebäudes optimal gewährleistet“, ist sich Hans Georg Ihme sicher, so dass die Alte Kate Oelixdorf noch lange Zeit Wind und Wetter trotzen wird.

Die Zimmerer Manfred Weyh, Andreas Thoms und Jürgen Höer (v.li.) arbeiten am neuen Fachwerk für die historische Kate.

Sobald die Zimmerei Sönke Sievers aus Krummendiek das Fachwerk aufgestellt hat, wird die Tischlerei Peter Hoops aus Wacken mit ihren Mitarbeitern nach Aufmaß sechs Tore und Türen zum Teil restaurieren oder originalgetreu fertigen und an entsprechender Stelle wieder einsetzen. Ebenso werden die Tischler mit den drei Fenstern des Wohnteils verfahren. „Auch sie werden nach denkmalpflegerischen Vorgaben originalgetreu hergestellt“, berichtet Hans Georg Ihme. Das Finanzvolumen für die Fertigstellung der Westseite beziffert sich auf 40 000 Euro bis 50 000 Euro. Realisiert wird diese Summe von Sponsoren, aus Fördermitteln und aus eigenen Mitteln. In diesem Zusammenhang betont Hans Georg Ihme, dass dem Verein daran gelegen ist, weitere Mitglieder an sich zu binden. Zurzeit stützten rund 120 Personen unter anderem mit ihrem Jahresmitgliedsbeitrag von 15 Euro den Erhalt der Alten Kate Oelixdorf.

Dass die Arbeit des Vereins auf reges Interesse stößt, wird laut Hans Georg Ihme daran deutlich: „Mehrmals im Jahr kommen Besuchergruppen zu uns und informieren sich über das Projekt. “

Spendenkonto bei der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe eG (BLZ: 22290031) unter der Nummer 6274900,
IBAN DE40 222900310006 2749 00
weitere Infos unter www.alte-kate.de.

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