Die letzten Arbeiten in Bildern

Juli bis Oktober 2013.
In den vergangenen Monaten hat sich einiges getan an der Alten Kate. Dies möchte ich anhand der nachfolgenden Bilder veranschaulichen.
Bild l.:19.Juli 2013
Bild unten:
Hier sind die Steine der zwei ehemaligen Fenster (und der beiden Gefache darunter) herausgenommen. (Sie sind ca. 1960 zugemauert und die Riegel höher – mittig gesetzt worden. Bei dieser Maßnahme wurde mit Zementmörtel gearbeitet und auch nicht mehr das orginale Steinformat verwendet.)

Die Gefache zwischen mittigem Riegel und obenligenden Rähmbalken soll in der originalen Ausmauerung (mit Lehm) restauriert werden. Dazu wurden die Steine in drei Kästen sortiert. Auf der Westseite sind diese drei Gefache die einzig im Originalzustand erhaltenen!



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Oben über dem Wohnteil müssen die Sparren mit Stahlseilen vor dem Auseinanderspreizen gesichert werden.

Außen wie innen müssen Dach und Decke abgestützt werden! -nicht so einfach, muß doch so tief gegraben werden, dass die Fundamente noch gegossen werden können.

10.10.2013

So wird der Wandaufbau vom Fundament bis zur Mauerplatte ausehen. Detail: Dr. Bürkner, Statiker, Ellerhoop.


22.10.2013. Erster Abschnitt des Fachwerkes erstellt. Firma Sönke Sievers, Krummendiek, zimmerte mit seinen Fachkräften den Teilabschnitt für das nördliche Tor auf der Westseite. Im Bild l.: Zwischen den beiden Balken rechts findet die Ausmauerung mit nur einem halben Stein Platz.
Ein weiterer Fachwerkteil ruht jetzt schon im Scheunenteil der Alten Kate und wartet zum Richten auf die Zimmerleute. Die Fundamente zwischen den Heckschuren sind vor Wochen geschüttet worden. Auf den Beton wird Mörtel aufgebracht und darin Granit Feldsteine eingesetzt. Diese bilden die Basis Für den unteren Rahmen des Fachwerks, der Schwelle. Die Schwelle wird noch zusätzlich durch Edelstahl Ankerschrauben bis in die Betonfundamente hinein verschraubt. (Siehe oben Detail-Skizze Wandaufbau).

23.10.2013. Zaungäste vom Kindergarten. In ihren Pausen bestürmen die Kinder unsere Helfer der Alten Kate mit Fragen: Ist das schwer, wie heißt diese Maschine, warum machst du das, wann wird das Haus fertig, warum machst du Fundamente, -obwohl das Dach doch schon drauf ist…
Nur eine kleine Auswahl der Fragen die von den wissbegierigen Kindern gestellt werden.
J. Gripp beim Beton mischen für das Fundament der südlichen Heckschur an der Westseite.
26.10.2013.
Nach dem die Fundamentarbeiten für den Scheunenteil fertigestellt sind, erfolgte heute der letzte Abschnitt: das Fundament der Westseite des Wohnteils.
Im Bild: der Autor beim Verfüllen des eingeschalten Fundaments mit Beton.


Damit sind die Vorarbeiten für die Errichtung des Fachwerkes für den Wohnteil getan. Wir warten jetzt auf die Kräfte der Zimmerei Sievers für das Richten des in der Scheune liegenden Fachwerks (siehe Bild oben); sowie für die Arbeiten am Fachwerk für den Wohnteil -Westseite.

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Im Bild: frisch glänzt der noch nasse Fundamentstreifen.

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28.10.2013. Richten des Fachwerks
Bild r.: der Rähm (oberer Balken des Fachwerks) wird mit der Mauerplatte/Kniepbrett) verspannt.

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Bild l.: die Schwelle (mit den Zapfenlöchern für die Pfosten) wird von J. Gripp und J. Höer herausgetragen.
Bild r. unten: die senkrechten Pfosten und die waagerechten Riegel tragen an ihren Enden Zapfen, die in die Zapfenlöcher von Schwelle oder Pfosten eingefügt werden. (Man beachte das der Rähm noch keine Verbindung mit Teilen von Schwelle, Pfosten und Riegel hat).

Zapfen und -Löcher wurden vorher mit Schutzmittel imprägniert.
Mit Schraubzwingen werden die Pfosten mit den Riegeln verspannt. Dieses Gerüst wird nun mit einem Wagenheber, der unter die Schwelle greift, nach oben gehoben, bis die Zapfen der Pfosten in den Zapfenlöchern des Rähms eingreifen und zur Auflage kommen. (Funktioniert wie bei Lego, die Technik ist aber viel, viel älter).

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Nun wird das Fachwerk mit Holzklötzen unterfüttert, leicht verkeilt und ausgerichtet fixiert.

Die Holznägel werden erst angeschliffen und dann geölt, damit sie eingeschlagen werden können.

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Bild r.: Zimmermann Jürgen Höer treibt die Holznägel mit dem Fäustel ein.

Überstehende Nagelteile werden vorn wie hinten abgesägt.

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Sicht aus der Totalen zum Feierabend:

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